Chronische Borrelieninfektionen kommen häufiger als gedacht vor. Oft werden sie nicht erkannt, da die angewendeten Labortests (Elisa, Westernblot) falsch-negative Ergebnisse zeigen. Typische Borreliensymptome sind rheumaähnliche Gelenk- und Muskelschmerzen zumeist verbunden mit einer ausgeprägten Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Die klassische Therapie besteht in der Gabe von Antibiotika, was bei frischen Infektionen durchaus funktionieren kann.

Jährlich infizieren sich weltweit schätzungsweise 250.000 Menschen, in den letzten 50 Jahren mit deutlich ansteigender Tendenz. Allein in Deutschland beträgt die Infektionsrate mindestens 60.000 bis 160.000 Menschen (je nach Quelle). Zecken – und möglicherweise auch Insekten wie Stechmücken – können Borreliose übertragen. Bis Borreliose diagnostiziert wird, vergehen oft viele Jahre. Betroffene werden in nicht wenigen Fällen gar nicht ernst genommen, ja nur allzu oft als Simulanten abgetan. Steht die Diagnose dann schließlich fest, stellt sich heraus, dass die Schulmedizin in Bezug auf eine hilfreiche Borreliose-Therapie – besonders dann, wenn sich die Krankheit bereits in einem chronischen Stadium befindet – nicht besonders kompetent scheint. So sind wochenlang hochdosierte Antibiotika-Therapien die einzige schulmedizinische Antwort auf Borreliose. Nicht selten bleibt eine solche Behandlung auch noch ohne Wirkung – nicht jedoch ohne Nebenwirkung.

Auf der Suche nach der Ursache für diese Infektionszunahme kommt die Evolutionsbiologie ins Spiel. Lebewesen haben gelernt, immer dann, wenn sie mit Umweltveränderungen nicht mehr zurechtkommen, Symbioseversuche mit Bakterien einzugehen, um einen Evolutionsvorteil zu erzielen. So sind wir zum Beispiel zu unseren guten Darmbakterien und Mitochondrien (Zellkraftwerke) gekommen. Aber diese Versuche, nach Versuch und Irrtum ausgeführt, verschaffen nicht immer den gewünschten Evolutionsvorteil, weil sie schlicht und ergreifend unsinnig und gesundheitsschädlich sind.

Borrelien haben die Aufgabe, intrazelluläre toxische Metalle zu neutralisieren. Wenn man es nun schafft, diese toxischen Metalle zu entgiften, besteht keine Notwendigkeit mehr für diesen Symbioseversuch und die Borrelien verabschieden sich – das ist meine Arbeitshypothese.

Unsere alternative Vorgehensweise bei Borreliose (auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt)

Entgiften, vor allem aktives Entgiften, ist energieverbrauchend. Da Borrelienpatienten aber ein mitochondriales Problem, sprich ein Zellenergieproblem haben, muss man dem entgegensteuern. Das mache ich mit der me2vie-Systemtherapie: wöchentlich eine Sitzung mit dem Borrelien-Programm, als Infusion Phosphatidylcholin nach dem Bieber-Protokoll.

Das zweite Standbein stellt die dreistufige orale Entgiftung dar:

  • Mobilisierung der Metalle aus der Zelle
  • Stimulierung der Leber zur Mehrproduktion von Gallenflüssigkeit – je mehr Gallenflüssigkeit in den Darm sezerniert wird, desto mehr Toxine werden ausgeschieden
  • Drosselung der physiologischen Rückresorption der Gallenflüssigkeit im Dünndarm und somit geringere Rückresorption von Toxinen

Mit diesem Therapieschema habe ich bis dato eine 100%ige Erfolgsquote – eigentlich unvorstellbar, dass es so etwas gibt.

Weitere natürliche Behandlungsmöglichkeiten:

  • Ausleitung von Schwermetallen und Borrelien in Form einer Darmreinigung (z. B. mit Zeolith + Bentonit, Flohsamenschalen und einem Probiotikum)
  • Trinken Sie täglich 2-3 Liter stilles, gefiltertes und basisches Wasser.
  • Entsäuern Sie Ihren Körper (hier bieten sich sehr gut regelmäßige Basenbäder an, z.B. 1x wöchentlich)
  • Antioxidantien unterstützen das körpereigene Immunsystem und unterstützen die Leistungsfähigkeit von Killerzellen und Makrophagen (Fresszellen). Gleichzeitig wirken sie entzündungshemmend. Unsere Experten empfehlen daher eine überwiegend antioxidantienreiche Ernährung (z. B. Astaxanthin oder OPC).
  • Magnesium: Borrelien verbrauchen Magnesium. Infolgedessen fehlt es dem Körper und er leidet unter Magnesiummangel, was sich an Muskelzuckungen, Krämpfen, aber auch an Herz-Rhythmusstörungen zeigen kann. Magnesium kann oral z. B. mit Hilfe der Sango Meeres Koralle oder anderen Vitalstoffen aufgenommen werden.
  • Vitamin D3: Vitamin-D-Mangel kommt immer häufiger als Auslöser der unterschiedlichsten Erkrankungen, auch bei Autoimmunerkrankungen in Frage. Vitamin D beeinflusst das Immunsystem immens, so dass bei Borreliose dem Vitamin-D-Spiegel erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Ein ärztlicher Check gibt Aufschluss darüber, ob ein Mangel besteht. Falls ja, dann sollte das Vitamin D3/K2 unbedingt substituiert werden.
  • Vitamin B: B-Vitamine sind bekanntlich für die Nervenfunktionen sehr wichtig. Wenn bei Borreliose folglich neurologische Symptome beobachtet werden können, kann ein hochwertiger Vitamin-B-Komplex hilfreich sein.

Was kann man präventiv tun, um sich allgemein vor Zeckenstichen zu schützen?

Neuerdings nehmen Wissenschaftler an, dass nicht nur Zecken, sondern auch Stechmücken, Bremsen und evtl. andere stechende und blutsaugende Insekten an einer Verbreitung der Borrelien beteiligt sein könnten. Es geht also in der Borreliose-Vorbeugung darum, nicht nur für Zecken, sondern auch für die genannten Insekten möglichst unattraktiv zu wirken.

Kokosöl kann Zecken abwehren?

Zecken präventiv abzuwehren gelingt nur sehr eingeschränkt mit chemischen und genau so wenig mit den meisten natürlichen Insektenabwehrmitteln (AntiBrum usw.). Sehr oft ist diese präventive Maßnahme nur von kurzer Dauer.

Zuverlässigen Schutz dagegen bietet erfahrungsgemäß und völlig nebenwirkungsfrei naturbelassenes Bio-Kokosöl – und zwar bei Mensch und Tier.

Die auf Zecken abstoßende Wirkung des Kokosöls beruht auf einer besonderen Fettsäure, der sog. Laurinsäure. In naturbelassenem Kokosöl befindet sich Laurinsäure bis zu einem Anteil von 60 Prozent, während in Butter beispielsweise nur etwa 5 Prozent Laurinsäure enthalten ist. Laurinsäure gehört zu den gesättigten Fettsäuren, den sog. MCT (Medium Chained Triclycerides = Mittelkettigen Triglyzeriden). Schon seit den 1960er Jahren weiß man um ihre antimikrobiellen Eigenschaften. Laurinsäure ist wirksam gegen Bakterien, Hefen, Pilze und bestimmte Viren. Es gibt inzwischen gute Erfahrungsberichte in Bezug auf Therapien gegen Herpes, Masern und andere Virusinfektionen. Laurinsäure wirkt schnell und effektiv. Sie kann Viren beispielsweise inaktivieren, indem sie deren Hüllmembran auflöst.

Eine Studie der FU Berlin brachte folgende Ergebnisse: Die FU-Mitarbeiter Hilker, Kahl und Dautel untersuchten kürzlich die abschreckende Wirkung von Laurinsäure auf Zecken. Konkrete Labortests zeigten auf, dass zwischen 81 und 100 Prozent der Versuchs-Zecken bereits bei einer zehnprozentigen Laurinsäure-Lösung verschwanden. Trug man die Lösung auf die Haut von Versuchspersonen auf, dann fühlten sich immer noch bis zu 88 Prozent der Zecken abgestoßen. Das ging soweit, dass sich die auf die behandelte Haut gesetzten Zecken vom betreffenden Menschen so schnell wie möglich herunterfallen ließen. Diese Schutzwirkung hielt ca. sechs Stunden lang an. Die Wirkung der Laurinsäure hält demnach deutlich länger an als herkömmliche Mittel.

Anwendung von Kokosöl beim Betroffenen

Man kann Kokosöl wie ein gewöhnliches Körperöl auf die Haut auftragen. Bei Zimmertemperatur ist Kokosöl fest, verflüssigt sich jedoch sofort, wenn ein bisschen davon in die warme Handfläche eingerieben und auf den Körper einmassiert wird. Kokosöl duftet angenehm, fühlt sich auf der Haut sehr weich an, desinfiziert sanft, pflegt und schützt die Haut. Es eignet sich daher nicht nur in der Zecken- und Stechmückenzeit, sondern das ganze Jahr über als hochwertiges und naturbelassenes Körperpflegeprodukt.

Tipp: Wählen Sie für die äußere und innere Anwendung des Kokosöls ein hochwertiges und naturbelassenes Bio-Kokosöl!

Canva © nechaev-kon

Alfredo Dumitrescu – Privatpraxis für alternative Medizin: https://www.dumitrescu.de/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/bakterien-viren/bakterien/borreliose

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