Wir werden täglich mit Schadstoffen aus der Luft, dem Wasser, aus Medikamenten, der Kosmetik, unseren Möbeln, diversen Baustoffen, der Nahrung oder durch direkten Hautkontakt konfrontiert. Durch Industriegifte nehmen Krankheiten und Gesundheitsstörungen immer mehr zu. Schwermetalle wie Aluminium, Arsen, Blei, Gold, Palladium, Quecksilber, Silber u.a. spielen dabei eine mit entscheidende Rolle. Diese toxischen Schwermetalle lagern sich im Körper ab. Weiter befinden sich in unserer Nahrung viele Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Pestizide, in Hautpflegeprodukten Chemikalien und Duftstoffe oder weitere Stoffe aus unserer Kleidung, die wir ebenfalls täglich aufnehmen.

Ausleitungsverfahren

Um Krankheiten dauerhaft effektiv zu behandeln und die Selbstregulierung des Körpers wieder in Gang zu setzen sowie auch das Immunsystem zu stärken, ist es möglich, ein Ausleitungsverfahren vorzunehmen. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden gezielt krankheitsfördernde Stoffe und Gifte aus dem Körper ausgeschieden. Aus- und Ableitungsverfahren sind therapeutische Eingriffe auf natürlichem Weg. Sie können als Einzel- oder Begleittherapie genutzt werden. Ziel dieser Behandlung ist es, die gestörten Funktionen des Körpers wiederherzustellen.

Entgiftung

Je nach Belastung dauert die Entgiftung 6 Wochen bis 6 Monate und kann sich nach zukünftigen Belastungen zum Teil wiederholen. Durch die Entgiftung kann es aufgrund der Leberentlastung und Darmschleimhaut zu Stuhlverhalten, als auch zu Kopfschmerzen, kommen.

Je besser die Ausscheidungswege/Organe (Haut, Darm, Leber, Niere, Lunge, Schleimhäute) eines Menschen funktionieren, desto eher wird der Organismus in der Lage sein, die Stoffe auszuscheiden, die für den Körper giftig sind und ihn belasten.

Toxine

Die Gefahr der Ablagerung von Toxinen an ungewünschten Orten im Körper ist sehr groß, wenn die Ausleitungsorgane nicht richtig funktionieren. Aus diesem Grund sollte eine Ausleitung von Schwermetallen und Giftstoffen aus dem Körper nur mit Hilfe von therapeutischer Unterstützung vorgenommen werden, da bei einer Ausleitung aus dem Körper Giftstoffe aktiviert werden, was den Körper absolut überfordern kann.

Schwermetallausleitung (Chelat-Therapie) in Köln

Die Entgiftung, Metallausleitung (Chelat) -Therapie ist eine seit über 60 Jahren weltweit bewährte Methode zur Ausleitung von Metallen aus dem menschlichen Körper. Sie wurde ursprünglich zur Behandlung von Bleivergiftungen entwickelt

Das Ausleiten der Schwermetalle geschieht mit Hilfe von Chelatbildnern. Chelate sind chemische Verbindungen, wie Na-EDTA, Ca-Na-Mg-EDTA, DMPS, DMSA oder Zink-DTPA. Sie binden die toxischen Metalle im Körper und werden über den Urin und den Stuhl auf natürlichem Weg ausgeschieden.

Die effektivste und auch sicherste Methode die Metalle aus dem Körper zu entfernen, ist die Verabreichung von Na-EDTA als Infusion, aber auch in Kapselform. Je nach Schwere der Erkrankung können mehr als 20 Infusionen notwendig sein, die jeweils bis zu 3 Stunden andauern können. Häufig ist im Anschluss noch eine Erhaltungstherapie mit einer Infusion pro Monat notwendig.

Die Entgiftung mit der Chelat-Therapie ist ein bewährtes und sicheres Verfahren mit geringen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Harndrang oder auch einem Kältegefühl.

Sehr wichtig ist auch ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt, denn durch falsche Ernährung oder auch Bewegungsmangel oder Stress liegt oft eine Übersäuerung des Körpers vor.

Untersuchungen „Klassischer Gesundheitscheck“

Zunächst wird bei jedem Patienten durch den Arzt die Krankengeschichte überprüft, das Körpergewicht / Körpergröße gemessen, diverse Fragen zum Lebensstil/Verhalten gestellt, der Impfstatus geprüft, um dann mit der körperlichen Untersuchung zu beginnen. Hierzu zählen u.a. Blutabnahme, Messung des Blutdrucks, Abhören Herz, Lunge, Halsschlagader, ermitteln des Cholesterinwertes und Blutzuckerwertes, Urintest.

Biologisches Diagnostisches Verfahren

Dem Ausbruch vieler Krankheiten gehen oft über viele Jahre hinweg körperliche Regulations- und Funktionsstörungen voraus. Diese Störungen der Regulation im Organismus bilden die Grundlage jeder funktionellen und organischen Erkrankung. Die klassischen Gesundheitschecks erkennen oft nicht die vorgelagerten Funktionsstörungen in Organen, Geweben und Muskeln oder auch das Ansammeln von Umweltgiften im Körper. Daher ist zur persönlichen Gesundheitsvorsorge ein ganzheitlicher Gesundheitscheck über das Mass der klassischen Schulmedizin hinaus eine sinnvolle Ergänzung.

Die hierbei eingesetzten ganzheitlichen Verfahren der biologischen Medizin bieten feinere Untersuchungsmethoden als der „klassische Gesundheitscheck“. Funktionsstörungen werden frühzeitig erkannt, Fehlfunktionen von Organen können bereits identifiziert werden, Defizite können ausgeglichen werden.

Auch bei diesem Verfahren wird zunächst ein ausführliches Gespräch (Anamnese) mit dem Patienten geführt. Es werden körperliche Untersuchungen (moderne Labordiagnostik) vorgenommen. Hierzu können zählen z. B. Blutanalyse, Blutdruckmessung, EKG, Ultraschall, Lungenfunktionsmessung, Stoffwechselanalyse, Allergietest, Speicheltest, Urintest, Haaranalyse, Hormonbestimmungen sowie die Bestimmung der Nieren- und Leberwerte.

Des Weiteren werden energetische Verfahren angewandt. Gleichzeitig erfolgt die Untersuchung auf toxische Schwermetalle im Körper, Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder der HPU-Test (Hämopyrrolaktamurie Nachweis)

Mikrobiom Therapie

Mikrobiom ist die Gesamtheit aller den Menschen besiedelnden Mikroorganismen. Das Mikrobiom (Darmbakterium) nimmt Einfluss auf das Immunsystem und auf die körpereigene Abwehrkraft und spielt eine wichtige Rolle im Krankheitsgeschehen sowie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

Die Mikrobiom Therapie ist besonders wertvoll, da man anhand der Ergebnisse so gut wie jede Therapieform sinnvoll unterstützen kann, z.B. mit der Gabe des richtigen Probiotikums und der richtigen Präbiotika. Sie wird bei Magen-Darm Erkrankungen eingesetzt.

Störfelder des Körpers – Neuraltherapie

Mit Hilfe der Neuraltherapie ist es möglich, Störfelder des Körpers zu erkennen und durch ihre Behandlung den gestörten Energiefluss im Körper wieder in Gang zu bringen. Mittels einer Injektion (an das zuvor erkannte Störfeld mit örtlichem Betäubungsmittel in ganz geringer Konzentration z.B. Procain oder auch homöopatischer und anderer biologischer Arzneimittel) oberflächlich oder tief in die Haut, Schleimhautschicht, Blutgefäß versucht man, bestimmte Reflexzonen sowie gestörte Funktionen des Körpers positiv zu beeinflussen. Durch die Injektion können die Beschwerden schnell beseitigt werden. Nebenwirkungen bei diesen Therapieverfahren sind sehr selten.

Wer übernimmt die Kosten?

Für den klassischen Gesundheitscheck übernehmen in der Regel die Krankenkassen zwischen dem 18. und 34. Lebensjahr die Kosten für einen einmaligen jährlichen Gesundheitscheck, ab dem 35. Lebensjahr für alle 3 Jahre. Alle in dem Check enthaltenen Untersuchungen sind für den Patienten kostenlos.

Für das biologische Verfahren ist ein Teil Kassenleistung und der Rest Selbstzahler. Der Preis hängt von den jeweils notwendigen Untersuchungen ab.

Disclaimer:

Alternative heilpraktische Verfahren fördern den allgemeinen Gesundheitszustand und unterstützen die klassische Schulmedizin bei der Vorbeugung und Behandlung einfacherer und schwerer Erkrankungen. Hauptziele der alternativen Therapie sind eine Verbesserung der Abwehrlage und des Wohlbefindens, der Ausgleich von Unterversorgung mit Vitaminen und Spurenelementen, dem Abbau der Übersäuerung des Stoffwechsels, die Entgiftung des Körpers und die Beseitigung weiterer schädlicher Faktoren sowie die Behandlung seelischer Belastungen. Eine ergänzende alternative Therapie sollte grundsätzlich nur nach Absprache mit dem behandelnden Schulmediziner eingesetzt werden, damit es nicht zu Wechselwirkungen zwischen konventionellen und alternativen Methoden kommt.

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