Autoimmunerkrankungen

Rheuma, Zöliakie, Hashimoto, Morbus Basedow, Multiple Sklerose (MS) – das sind heute auch für medizinische Laien oft keine Fremdwörter mehr.

Wissenschaftler beobachten seit Jahren, dass solche Autoimmunkrankheiten zum Massenphänomen werden. In den Industrienationen stehen sie nach Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen an dritter Stelle. „Bei den Frauen gehören Autoimmunerkrankungen zu den zehn häufigsten Todesursachen“, sagt die Gesellschaft zur Förderung der Immundiagnostik. Etwa vier Millionen Deutsche leiden daran. Oft beginnen die Erkrankungen bereits im Kindes- und Jugendalter.

Autoimmunerkrankungen sind Krankheiten, die auf unterschiedliche Reaktionen des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe zurück zu führen sind. Die Ursachen dafür werden immer häufiger in toxischen (giftigen) Belastungen der Umwelt, bei Gebrauchs-Gegenständen, in der Nahrung und in medizinischen Behandlungen erkannt. Es handelt sich um Angriffe auf das Immunsystem, wenn körperfremde Stoffe langsam aber ständig, oder intensiv und kurz auf den menschlichen Körper einwirken.

Die häufigsten und bekanntesten Autoimmunkrankheiten:

  • Ateriosklerose
  • Hashimoto-Thyreoiditis (Schilddrüse),
  • Morbus Basedow (TSH-Rezeptoren der Schilddrüse),
  • Diabetes mellitus Typ 1 (Betazellen der Bauchspeicheldrüse)
  • Fibromyalgie (Muskelfasern),
  • Morbus Bechterew (Wirbelsäule, Iris),
  • Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa
  • Multiple Sklerose (Myelinscheiden im zentralen Nervensystem),
  • Rheumatoide Arthritis (Bindegewebe der Gelenke, Sehnen),
  • Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)
  • Kreisrunder Haarausfall
  • Psoriasis (Schuppenflechte)